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Künstlermonographie Sybille Will

13 Abb. links Ivy 2010 Mischtechnik auf Canvas 100 x 80 cm Unplugged 2010 Mischtechnik auf Papier aufgenäht auf Canvas 60 x 50 cm in denen die zerbrechlichen Figuren extrem aus der Bildmitte geraten sind. Schmal und androgyn sind sie, denn das Geschlechtliche, meist weibliche, soll nicht im Vordergrund stehen, vielmehr das Wesen, das Kind, das wir alle mal waren und im Inneren im- mer noch sind. Ein kleiner Zyklus, der noch erweitert wird, ist hands − Hände: schützend, vervielfacht vor das Gesicht gehalten, sodass nur die Geste eine In- terpretation zulässt. Immer wieder malt Sibylle Will auch Gesichterbilder. Bei diesen Close-ups geht es nicht um einen Wieder- erkennungswert oder ein Streben nach Ähnlichkeit, sondern sogar um ein Vermeiden derselben. Befind- lichkeiten, Sehnsüchte, Träume werden dargestellt. Bei Sibylle Wills früheren Bildern handelt es sich fast ausschließlich um Gesichter, die Figuren ent- standen erst später. Aktuell ist das Thema Gesichter wieder mehr in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen ­Tätigkeit gerückt: In ihren neuen Arbeiten schlägt die Künstlerin einen eher abstrahierenden Weg ein und versucht herauszufinden, wie wenig ausreicht, um ein Gesicht darzustellen.

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