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Künstlermonographie Sybille Will

12 Hands 2007 Öl auf Leinwand 60 x 50 cm Abb. rechts Hands 2004 Acryl auf Canvas 60 x 50 cm aller Leben vergänglich ist, und weckt dadurch eine gewisse Melancholie. Dennoch, oder gerade deshalb, ergeben wir uns alle in das große Ganze, nehmen das Leben, wie es kommt und bleiben dennoch wir selbst, eigenwillig, trotzig und verletzlich. Manche möchten in den Bildern von Sibylle Will Schmerz und Trauer sehen, was die Künstlerin selbst nicht nachvollziehen kann. „Das kommt wohl daher, dass die Menschen beim Gegenüber immer ein Lä- cheln als Beschwichtigungsgeste sehen möchten. Das ist ja so im Tierreich − gefletschte Zähne heißt ‚ich tu dir nichts’.“ Da die Wesen von Sibylle Will aber innere Bilder sind und daher nicht direkt kommuni- zieren, ist eine Kommunikationsgeste wie ein Lächeln nicht nötig. Sibylle Will arbeitet häufig in Serien. Zu Circles zäh- len Figuren mit schwarzen Kreisen um den Kopf, die Gedanken, Aura und Schutzraum vor der Außenwelt symbolisieren. Bei anderen Wesen ist der ganze Kör- per von Kreisen umgeben. Die Randfiguren sind ent- rückte, nicht geerdete Wesen. Ihren Namen verdan- ken sie den ersten entstandenen Arbeiten der Serie,

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